eBike kaufen: Worauf sollte man achten?

eBikes lohnen sich aus einer Vielzahl an Gründen: Sie sind nachhaltig, ermöglichen eine flexible Fortbewegung und sind das Fahrzeug der Zukunft. Dennoch sollte man einiges beachten, wenn man ein eBike kaufen möchte. Was man bedenken sollte, zeigt dieser Artikel.

Der Unterschied zwischen eBike, Pedelec und S-Pedelec

Wer sich ein eBike kaufen möchte, stößt unweigerlich auch auf die Begriffe des Pedelecs und des S-Pedelecs. Doch worin unterscheiden sich die drei Bikes überhaupt?

Meist werden die Begriffe über einen Kamm geschert, da viele von ein und demselben ausgehen. Allerdings gibt es ein paar feine Unterschiede. Bei einem Pedelec handelt es sich um ein Fahrrad, das einen elektrischen Antriebsassistenten enthält und eine Motorleistung von bis zu 250 Watt liefert. Die Antriebsunterstützung läuft bis 25 km/h.

Das S-Pedelec hingegen hat eine Motorleistung von bis zu 450 Watt und eine Antriebsunterstützung bis 45 km/h. Während man für ein Pedelec keinen Führerschein benötigt, ist er für das S-Pedelec essenziell.

Das eigentliche eBike ist ein Zweirad mit Motor, sodass es sich mehr um ein Mofa handelt als um ein Fahrrad. Dennoch bezeichnet man heute sowohl das Pedelec, das S-Pedelec als auch das eBike als „eBike“. Meist meint man damit jedoch das Pedelec.

Die richtige Versicherung für das eBike

Egal ob Pedelec oder S-Pedelec – ein eBike ist meist teurer und wertvoller als ein herkömmliches Fahrrad. Somit sollte man sich beim Kauf eines eBikes unbedingt auch eine eBike-Versicherung zulegen.

Eine gute Versicherung erkennt man daran, dass sie nicht nur den Schadensfall in einem Unfall abdeckt. Auch dann, wenn Komponenten wie zum Beispiel der Akku gestohlen werden, greift die Versicherung. Sinnvoll ist auch eine Kostenerstattung bei Fall- und Sturzschäden sowie bei Bedienfehlern. Auch der Verschleiß von wichtigen Teilen sollte abgedeckt sein. Sonst kann es für eBike-Besitzer schnell einmal teuer werden.

Hochwertiger Akku

Mit dem Akku steht und fällt beim eBike alles. Doch worauf sollte man hinsichtlich des Akkus achten, wenn man sich ein eBike zulegt? Meist ist er im Gepäckträger verbaut, am Rahmen montiert oder im Rahmen eingebaut. Die meisten finden es optisch am schönsten, wenn der Akku unsichtbar integriert ist. Das ist jedoch nicht nur besonders ästhetisch, sondern schützt ihn auch etwas besser vor Beschädigungen.

Die Akku-Kapazität variiert von Modell zu Modell. In den meisten Fällen bietet ein eBike jedoch schon 400 – 500 Wh. Bei gebrauchten eBikes kann dieser Wert etwas geringer ausfallen, da die Kapazität mit der Zeit abnimmt.

Die Reichweite ist ein schwieriges Thema, da hier viele Faktoren eine Rolle spielen. Es ist relevant, wie schwer das Bike ist, wie hoch die Qualität von Akku und Motor ist, wie stark der Gegenwind ausfällt und ob man eine Steigung fährt oder bergab. Somit ist es nicht gerade ratsam, nur die angegebene Reichweite der verschiedenen Modelle zu vergleichen, wenn man auf der Suche nach dem besten eBike ist. Allerdings gilt: Wer auf Qualität setzt, wird die höchste Reichweite haben.

Der richtige Antrieb

Aktive ältere Frau mit E-Bike Radfahren im Freien im Wald in der Natur.

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Modelle. Einige fahren mit Heckmotor, andere mit Frontantrieb und wieder andere haben einen Mittelmotor verbaut. Welche Variante ist nun aber die beste?

Experten empfehlen eBikes mit Mittelmotoren. Zwar wirken Heckmotoren zunächst als die beste Wahl, da sie eine direkte Kraftübertragung auf das Hinterrad ermöglichen. Allerdings sind Mittelmotoren besonders leise und zuverlässig. Außerdem ist der Verschleiß geringer und das Fahrverhalten wird nur wenig beeinflusst.

Abzuraten ist von einem Frontmotor. Der Grund: Sie verlagern den Schwerpunkt des eBikes nicht gerade sehr günstig. Somit kann es hier zu ungewollten Schwierigkeiten beim Fahren kommen. Außerdem gelten Frontmotoren als besonders störanfällig.

Das richtige Gewicht von eBikes

eBikes zeichnen sich durch ihre Flexibilität und einfache Handhabung aus. Doch dies ist nur gegeben, wenn das Bike nicht zu schwer ist. Wer sein Fahrrad transportieren und auch einmal in Bus und Bahn mit sich führen möchte, sollte daher dringend auf das Eigengewicht achten.

Wer nach einem besonders leichten eBike sucht, wird bei sportlichen Modellen fündig. Diese bestehen aus Materialien, die nur ein geringes Gewicht aufweisen und somit einfach zu handhaben sind.

Ein Standard-eBike wiegt um die 20 – 25 kg. Dabei sind Motor und Akku schon mit einberechnet. Besonders leichte eBikes bringen mit allem drum und dran gerade einmal etwas mehr als 12 kg auf die Waage. Am besten probiert man es vor Ort aus, ob man das Gewicht des eBikes stemmen kann und wie gut man damit zurechtkommt.

Fazit

eBikes sind beliebter denn je. Doch damit sie wirklich so praktisch sind, wie jeder berichtet, sollte man ein paar Faktoren beachten. Von der Qualität des Akkus über das Gewicht des Bikes bis hin zum Antrieb sollte alles durchdacht sein. Dann steht der nächsten Fahrradtour nichts mehr im Weg.

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