Fußkrankenheiten und Schmerzen: Häufige Krankheitsbilder und wie diesen vorgebeugt werden kann

Der menschliche Fuß besteht aus 28 Knochen sowie 35 Gelenken. Hinzu kommen zahlreiche Muskeln, Sehnen und Bänder. Der Fuß besteht aus einer Fußwurzel, dem Mittelfuß sowie den dazugehörigen Zehen. Die Füße tragen das gesamte Gewicht des Körpers. Umso mehr Gewicht, umso mehr haben die Füße an Gewicht zu tragen.

Die Schuhe drücken und Blasen entstehen. Probleme, die jeder schon einmal erlebt hat. Es gibt jedoch häufige Fußkrankheiten, welche schmerzvoll sind und eine Behandlung beim Arzt notwendig wird. Vorab können Sie sich auch bei Spezialisten wie dem Fußschmerz-Ratgeber über das Krankheitsbild und mögliche Therapieformen informieren.

Mögliche entstehende Fußkrankheiten

Schmerzen die Füße und es kommt im Alltag zu starken Problemen, so ist die Vorstellung bei einem Fußspezialisten sinnvoll. Dieser ist befähigt, eine präzise Diagnose zu stellen. Den Ursachen wird auf den Grund gegangen. Dabei kann eine Operation notwendig werden oder andere Behandlungsmöglichkeiten lösen das Problem. Der Fußchirurg erklärt seinen Patienten umfassend, welche Möglichkeiten es gibt.

Die geläufigsten Krankheiten sind genetische Veranlagungen. Das falsche Schuhwerk belastet zu dem die Füße. Jahrelanges tragen von High-Heels oder zu kleine Schuhe hinterlassen ihre Spuren. Eine Überlastung der Füße durch beruflich bedingtes langes Stehen oder schweres Tragen kann zu Krankheiten der Füße führen. Findet eine Schwächung der Bänder und dem Bindegewebe statt, dann kann es zu Problemen führen. Dies ist gerne altersbedingt der Fall oder bei einer Schwangerschaft.

Die Einnahme von Medikamenten kann unter Umständen genauso zu Problemen mit den Füßen führen. Starkes Übergewicht belastet die Füße auf Dauer. Bewegungsmangel und ein permanentes Ruhigstellen der Füße im Schuhwerk sind belastend für die Füße. Profisportler und vor allem Fußballer kennen das Problem der Bänder- und Sehnenrisse. Chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Rheumatismus können zu Fußproblemen führen.

Angeborene Fehlstellungen

Probleme mit den Füßen können angeboren sein. Fehlstellungen des Fußes beschränken sich auf den Vorderfuß oder die Zehen. Weitere betreffen das gesamte Fußgewölbe. Bekannt ist der Hallux valgus, eine Fehlstellung des Großzehengrundgelenkes und dem Ballenzeh. Der Fersensporn und der Charcot-Fuß sind ebenso noch geläufigere Fußfehlstellungen. Der Hallux rigidus ist eine Versteifung des Großzehengrundgelenks und der Hallux varus ist eine Fehlstellung des Großzehengrundgelenks. Weitere Fehlstellungen sind der Klumpfuß und der Knick-Senk-Spreizfuß, um nur einige Fehlstellungen zu benennen.

Die Symptomatiken bei Fußkrankheiten

Erkrankungen der Füße machen sich vor allem durch Schmerzen an den Füßen bemerkbar durch längeres Stehen oder Gehen. Fußfehlstellungen bringen jedoch den gesamten Bewegungsapparat aus seiner natürlichen Balance. Knie-, Hüft- oder Rückenprobleme können auftreten. Die Leistungsfähigkeit der Füße ist beeinträchtigt. Eine verschobene Körperstatistik kann auftreten. Typische Überbelastungen sind zudem Hühneraugen, Hautrötungen sowie Druckstellen.

Fußkranken werden durch den Fußchirurgen operativ oder nicht-operativ behandelt. Um eine allumfassende Diagnose erstellen zu können werden moderne Behandlungsverfahren wie Ultraschall, MRT und Röntgenaufnahmen herangezogen. Die Fuß-OP kann heute in der Regel minimalinvasiv durchgeführt werden.

Vorbeugen von Fußkrankheiten

Das richtige Schuhwerk beugt Fußerkrankungen vor. Dauerhaft eingezogene Füße im Schuhwerk führt zu Problemen. Vor allem bei Kindern ist das richtig sitzende Schuhwerk wichtig. Der Fuß sollte dauerhaft überprüft werden, ob er im Schuhwerk nicht drückt. Sportverletzungen wirklich vorzubeugen ist oftmals nicht möglich, doch ideale Sportschuhe minimieren das Risiko. Das Gesündeste für die Füße ist nach wie vor so oft wie möglich barfuß zu gehen.

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