Was ist Ashwagandha und wie wirkt es?

Was sich hinter dem Namen Ashwagandha verbirgt

Viele haben schon einmal den Begriff Ashwagandha gehört. Doch was hinter diesem Begriff steht dürften die Wenigsten genau wissen. Der Begriff stammt aus dem Sanskrit, also dem Alt-Indischen. Aschwagandha ist der Name für eine Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Zur Familie der Nachtschattengewächse zählen insgesamt circa 2700 Arten. Davon gehören viele Arten zu den bedeutendsten Medizin- und Rauschpflanzen. Da Ashwagandha zur Gattung der Withania gehört lautet ihr lateinischer Name „Withania somnifera“. Die Übersetzung des Wortes somnifera ins Deutsche ist „schlaf bringend“. Im deutschen Sprachraum ist sie deshalb unter dem Namen Schlafbeere bekannt.

Ashwagandha und Ayurveda

Ayurveda ist eine Form der Heilung, die aus dem alten Indien bzw. seiner Umgebung stammt. Heutzutage hat sie sich von ihren Ursprungsländern (u.a. Indien, Nepal oder Sri Lanka) aus um den gesamten Erdball verbreitet. Vor allem in Indien nimmt sie eine herausragende Bedeutung ein und wird neben der Schulmedizin auch gelehrt. Im Gegensatz zu dem medizinischen Ansatz in seinen Herkunftsländern wird Ayurveda hierzulande häufig im Wellnessbereich eingesetzt. Dabei werden beim Ayurveda neben Ashwagandha noch andere Heilpflanzen eingesetzt, deren Wirkstoffe nachgewiesen sind und deren Anwendung und Wirkungsweise in einer langen Tradition beobachtet wurden.

Weitere Informationen zum Thema Ashwagandha finden Sie unter folgender Website:

https://www.fitness-vital.net/pages/ashwagandha

Was ist die Schlafbeere

Optisch erinnert die Schafbeere an die Pflanze Salbei. Sie hat relativ große, etwas pelzige Blätter und weist einen krautigen Wuchs auf. Sie kommt nahezu auf dem ganzen afrikanischen Kontinent, auf der arabischen Halbinsel und in Teilen Asiens vor. Ihr Vorkommen in Europa beschränkt sich auf sehr südlich gelegene Länder (z.B. Spanien, Griechenland und einige Mittelmeer-Inseln).

Welche Inhaltsstoffe hat die Schlafbeere zu bieten?

Die meisten der wirksamen Inhaltsstoffe verbergen sich in ihren Wurzeln. Die zahlreichen enthaltenden Alkaloide sorgen für die hohe Wirksamkeit dieser Pflanze. Doch was genau sind eigentlich Alkaloide? Bei den Alkaloiden handelt es sich um natürlich (z.B. in Pflanzen) vorkommende Verbindungen, die auf Kohlenstoff basieren und alkalisch sind. Diese Verbindungen haben eine Wirkung sowohl auf den tierischen, als auch auf den menschlichen Organismus. Es gibt über zehntausend Verbindungen die dieser Gruppe zugeordnet werden. Diese können von Pflanzen, Tieren oder Mikroorganismen produziert werden. Das erste Alkaloid, das erfolgreich isoliert wurde, ist Morphin. Morphin ist ebenfalls ein Alkaloid pflanzlichen Ursprungs und wird aus dem Schlafmohn gewonnen. Neben den Alkaloiden enthält Ashwagandha auch Withanolide. Diese ebenfalls auf Kohlenstoff basierenden, organischen, chemischen Verbindungen kommen hauptsächlich in der Familie der Nachtschattengewächse vor. Eine nachgewiesene Funktion ist der Schutz der Pflanze vor Fressfeinden. Withanolide wirken bakteriostatisch und entzündungshemmend. Bakteriostatisch bedeutet, dass das Wachstum der Bakterien gehemmt wird, sodass diese sich nicht mehr vermehren können. Der Körper hat dadurch die Möglichkeit mit den übrigbleibenden Bakterien selbst fertig zu werden und die Heilung wird somit durch die bakteriostatische Wirkung der Schlafbeere angeregt.

Ashwagandha ist sehr beliebt

Die natürliche Wirkungsweise von Ashwagandha und wo sie besonders effektiv genutzt werden kann

Ashwaganda wird in Indien seit vielen Generationen angewendet und seine Wirkung wurde von vielen Anwendern beobachtet und damit sein Einsatzgebiet immer genauer spezifiziert. Seine Inhaltsstoffe sind mittlerweile ziemlich genau untersucht. Die Schlafbeere verfügt über Inhaltsstoffe die vor allem in Nachtschattengewächsen vorkommen. Den Withanoliden wird beispielsweise eine natürliche und pflanzliche Beeinflussung des Hormonhaushaltes nachgesagt, so dass sich eine Vielzahl von Anwendungsbereichen ergibt. Die erste Anwendung verbirgt sich bereits in ihrem wissenschaftlichen Namen Withania somnifera. Das Wort somnifera wird mit schlafbringend übersetzt. In der langen Tradition der Ayurveda wird Ashwaganda als Mittel eingesetzt, das zu einem erholsameren Schlaf eingesetzt wird. Dabei soll durch die beruhigende Wirkung sowohl der Einschlafprozess unterstützt als auch eine intensivere Tiefschlafphase erreicht werden.

Weitere Anwendungen der Ashwagandha

Während die Schlafbeere bei einer abendlichen Einnahme für einen erholsameren Schlaf sorgen soll gibt es in der Ayurveda auch zahlreiche Empfehlungen für eine Einnahme am Tag. Zunächst scheint die Einnahme von Ashwagandha zur Steigerung von Kraft und Ausdauer oder zum Erhöhen von Libido und Potenz als widersprüchlich. Begründet liegt der Effekt auf diese Bereiche in der Auswirkung, die Alkaloide und Withanolide auf den Hormonhaushalt haben können. Durch eine erhöhte körpereigene Testostertonbildung kann sowohl ein Zuwachs an Kraft, als auch an Ausdauer erreicht werden.

In welcher Form kann man Aschwagandha einnehmen?

Es gibt sehr unterschiedliche Darreichungsformen. Die Wurzeln können beispielsweise frisch geschnitten angewendet werden. Doch ebenso wie in gemahlener Form als Pulver, oder als Tee, ist diese Form der Einnahme etwas umständlich. Auch aus Haltbarkeitsgründen ist die Einnahme von Ashwagandha Kapseln am sinnvollsten. Die Einnahme der Kapseln lässt sich problemlos in den Alltag integrieren und auch bei Reisen ist die gesunde Portion Ashwagandha schnell zur Hand. Auch die Dosierung ist mit Ashwagandha Kapseln sehr einfach und sicher. Die meisten Quellen geben eine Dosierung zwischen 300 und 500 mg als Tagesdosis ab. Es wird grundsätzlich empfohlen eine Dosis von 1.500 mg pro Tag nicht zu überschreiten.

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