Warum ist Olivenöl so gesund?

Ob in der Küche, zur Körperpflege oder für das Haar – für Olivenöl gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten. Während viele es als sehr schmackhaft empfinden, werden ihm auch zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Doch was genau ist an dem Öl so gesund?

Die wichtigsten Bestandteile von Olivenöl

Olivenöl enthält viele sekundäre Pflanzenstoffe, welche auch als Polyphenole bekannt sind. Insbesondere die Stoffe Tyrosol und Hydroxytyrosol machen Olivenöl zu einer so gesunden Zutat in der Küche. Jedoch sind auch die einfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3, Omega-6 und Omega-9 in hohem Maß enthalten. Rund 70 % des Olivenöls machen die Fettsäuren aus. Der Anteil an gesättigten Fettsäuren liegt lediglich bei 14 %, was nicht sehr viel ist. Neben einfach ungesättigten Fettsäuren sind in Olivenöl auch um die 9 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist Ölsäure. Auch hierbei handelt es sich um eine einfach ungesättigte Fettsäure.

Die Wirkung der Inhaltsstoffe auf den Körper

Da Native Extra Olivenöl vor allem in der mediterranen Küche Verwendung findet, ist es nicht verwunderlich, dass diese als eine der gesündesten Ernährungsweisen gilt. Olivenöl wird ein positiver Effekt auf die Herzgesundheit nachgesagt. Es fungiert als Antioxidans und soll somit freie Radikale, die den Körper schädigen können, bekämpfen. Freie Radikale entstehen durch schädliche Umwelteinflüsse wie beispielsweise einer hohen UV-Strahlung. Den sekundären Pflanzenstoffen, die man in Olivenöl findet, wird zugeschrieben, diese zu neutralisieren.

Auch den Blutfluss soll Olivenöl verbessern. Daher gilt es seit vielen Jahren als blutdrucksenkend. Zudem vertreten viele die Meinung, Olivenöl könne vor einer Verkalkung der Gefäße schützen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen minimieren.

Die in Olivenöl enthaltene Ölsäure soll Entzündungen bekämpfen und damit einigen Krebsarten vorbeugen. Man geht ebenfalls davon aus, dass Olivenöl das Risiko auf Alzheimer verringert. Somit gilt Olivenöl rundum als gesundes Öl, das in keiner Küche fehlen darf – ganz gleich ob in der mediterranen oder der mitteleuropäischen.

Olivenöl: Schutz vor Knochenschwund

Wer unter Osteoporose leidet, verliert immer mehr Knochendichte. Dadurch steigt im Alter bei vielen Menschen das Risiko auf Knochenbrüche. Aber was hat Olivenöl nun damit zu tun?

Versuche an Tieren haben ergeben, dass sowohl Oliven als auch das aus ihnen gewonnene Öl zu einer höheren Knochendichte beitragen können. Auch hier scheinen es wieder die enthaltenen Polyphenole zu sein.

Den sekundären Pflanzenstoffen wird nachgesagt, dass sie die Bildung von knochenaufbauenden Osteoblasten fördern. Das wiederum soll die Einlagerung von Knochenmineralien begünstigen. Zudem sollen sie verhindern, dass sich Osteoklasten, die die Knochen abbauen, bilden.

Da die Versuche jedoch erst an Tieren durchgeführt wurden, kann noch nicht mit voller Sicherheit gesagt werden, ob sich der Effekt auch auf den Menschen übertragen lässt.

Olivenöl gegen Übergewicht

Ein weiterer positiver Effekt, der Olivenöl zugeschrieben wird, ist seine Wirkung gegen Übergewicht. Um von diesem Vorteil zu profitieren, muss natürlich auch die sonstige Ernährung stimmen. Nicht ohne Grund besteht die mediterrane Küche maßgeblich aus Gemüse und hochwertigem Fleisch oder Fisch.

Olivenöl soll den Blutzuckerspiegel regulieren können. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung kann dadurch ein stabiler Blutzuckerspiegel erreicht werden.

Ein weiterer Grund, aus dem man Olivenöl für eine Zutat gegen Übergewicht hält, ist die große Anzahl an Polyphenolen. Diesen wird zugeschrieben, einer Insulinresistenz vorbeugen zu können oder diese sogar zu bekämpfen. Zum besseren Verständnis: Die Insulinresistenz führt früher oder später zu Diabetes Typ 2 und gilt daher als dessen Vorstufe. Somit hat eine Insulinresistenz immer mit Fettleibigkeit oder Übergewicht zu tun.

Pflegeprodukte aus Olivenöl

Nicht nur in der Küche ist das Öl, das aus der Frucht des Olivenbaums gewonnen wird, sehr beliebt. Auch immer mehr Kosmetikhersteller schwören auf die Wirkung von Olivenöl und stellen Cremes, Haarpflegen und Seifen mit der Zutat her. Solche Produkte werden in der Regel mit Attributen wie „rückfettend“, „pflegend“ und „nährend“ ausgestattet. Doch was macht Olivenöl für die äußere Anwendung so attraktiv?

Angeblich soll das Öl Muskelverspannungen und Schmerzen lindern können. Daher findet man es nicht selten in Massageölen wieder. Aber auch eine desinfizierende und wundheilfördernde Wirkung wird Olivenöl nachgesagt. Dadurch ist es insbesondere in Pflegeprodukten gegen Neurodermitis, Ekzeme und Schuppenflechte ein sehr beliebter Inhaltsstoff.

Die Anwendung an den Haaren gilt als regenerierend und schützend. Vor allem gefärbtes und strapaziertes Haar soll von Olivenöl profitieren. Man sagt der Wunderwaffe nach, dass sie für mehr Glanz und Geschmeidigkeit sorgen soll. Zudem geht man davon aus, dass die Widerstandskraft verbessert wird.

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